Buch-Review Teil 1: Data Protection Manager 2010 von Steve Buchanan

2022EN_Microsoft%20Data%20Protection%20Manager%202010Ich habe von Steve Buchanan die Möglichkeit bekommen sein neues Buch „Microsoft Data Protection Manager 2010“ zu lesen. Mittlerweile habe ich das Buch durch und möchte euch hier einen kleinen Einblick in die Themen geben. Das es nicht sehr viele Bücher zum Thema DPM 2010 gibt, fällt mir ein Vergleich schwer, jedoch kann ich das Buch mit andere Fachbücher vergleichen.
Mein E-Book umfasst stolze 326 Seiten (ohne Index und Einleitung) und unterteilt sich in 11 Kapitel. Ich werde das Review auf 2 Artikel aufteilen, da ich die einzelne Kapitel sehr umfangreich beschrieben habe, das wäre dann für einen Artikel zu lange. Der zweite Teil folgt morgen, in diesem gibt es dann auch mehr zur Person selbst, Steve Buchanan 

Kapitel 1: DPM Overview

Im ersten Kapitel wird uns erklärt, was DPM überhaupt ist. „DPM is a centralized back up solution for Microsoft domain environments“ Diese Satz trifft es ganz gut, den fast alle Microsoft Produkte werden unterstützt, jedoch keine von Drittanbietern.

DPM sichert dank „Microsoft Shadow Copy“ fortlaufend Daten im Netzwerk, und das, wenn gewollt, alle 15 Minuten. DPM bietet Disk to Disk, Disk to Tape, Disk to Disk to Tape und Disk to Disk to Cloud Sicherung.

Steve geht in diesem Teil auch auf die Nachteile von DPM ein, wobei ich hier etwas andere Meinung bin, da dies für mich keine Nachteile sind. Die Preisgestaltung wie auch die Features werden erläutert und die Neuerungen in DPM 2010 werden aufgezeigt. Zum Schluss vergleicht Steve, DPM noch mit anderen Produkten, und zeigt übersichtlich die Unterschiede auf.

Kapitel 2: Planning For Your Backup Needs

Dieses Kapitel erläutert die Notwendigkeit eine Sicherung zu planen, egal welche Software eingesetzt wird. Jedoch sollte man die verwendete Software kennen, damit man sein Backup besser planen kann.

Er zeigt genau auf, auf welche Dinge man achten sollte und welche Vorkehrungen getroffen werden müssen. Zuerst sollte man sich im klaren sein, was gesichert werden muss, wohin es gesichert werden soll und wie oft gesichert werden soll. Letzteres hängt natürlich davon ab welche Kapazitäten zur Verfügung stehen und wie viel Datenverlust ich verkraften kann oder wie oft sich meine Daten ändern.

Natürlich darf die Aufbewahrung der Sicherung nicht vernachlässigt werden, ein Sicherungsband neben dem Server hilft bei einem Brand leider nur sehr wenig. Zusätzlich erwähnt Steve noch die Unternehmensrichtlinien die eingehalten werden müssen und die Datensicherheit der Backup Medien, sollten diese in die falschen Hände geraten.

Kapitel 3: Installation

Steve erläutert hier die Voraussetzungen für DPM 2010, welche Installationsmethoden es gibt und zeigt mit einer Bilderserie das gesamte Setup. Zum Schluss wird noch die Migration von DPM 2007 auf DPM 2010 gezeigt.

Verweise auf wichtige Online Quellen dürfen hier natürlich nicht fehlen. Ein durchaus brauchbare Anleitung zur Installation von  DPM 2010.

Kapitel 4: Configuration

Hier hat Steve eine tolle Gliederung geschaffen. Wie bei fast allen Microsoft Produkten, kann auch beim DPM sehr viel konfiguriert werden, er hat die einzelnen Punkte unter „Vorausgesetzt“ und „Optional“ gegliedert.

So hat man schnell einen Überblick was nach der Installation zu tun ist. Standardmäßig kann DPM nur auf lokale HDDs oder auf Tape sichern, Steve zeigt uns eine Möglichkeit auch auf ein externes USB Laufwerk zu sichern, sehr empfehlenswert! Zum Schluss gibt es noch Hinweise zu Einrichtung von Alerts, Bandbreitenlimitierung, DPM PowerShell und End Benutzer Wiederherstellung.

Alle Punkte sind sehr detailliert beschrieben und dienen als vollständige Anleitung.

Kapitel 5: Administration

Dies ist ein sehr umfangreiches Kapitel und gibt uns am Anfang einen guten Einblick in die Tiefen von DPM. Es wird erklärt in welchen Verzeichnissen, welche Dateien vorhanden sind. Welche Prozesse und Dienste DPM verwendet und ein toller Überblick über Begriffe die man in Zusammenhang mit DPM kennen sollte.

Danach gibt Steve einen guten Einblick in die DPM Konsole, und in welche Bereiche diese unterteilt ist und an welchem Ort, welche Punkte zu finden sind. Das ganze hat er sehr schön mit Bildern beschrieben.

In einem kurzen Überblick gibt es einige Hinweise die im täglichen Umgang mit DPM zu beachten sind. Zum Schluss des Kapitels folgt noch eine Erläuterung der Report Funktionen und der Performance Messung und Performance Steigerung.

Kapitel 6: Configuring DPM to Back Up Servers and Clients

Da wir nun die Software gut genug kennen, versuchen wir unser erstes Backup. Im Kapitel 6 beschäftigen wir uns mit der Server und Client Sicherung.
Zu Beginn gibt es eine Übersicht welche Betriebssysteme unterstützt werden und welche Voraussetzungen diese erfüllen müssen.

Danach werden die 2 Methoden zur Agent Verteilung erklärt und zu welchen Fehlern es dabei kommen kann. Danach erläutert Steve das erstellen einer Schutzgruppe und welche Parameter darin zu beachten sind. Steve erklärt auch noch die Möglichkeit, nicht Domänenmitglieder, zu sichern, da dies erst seit DPM 2010 möglich ist.

… to be continued

Michael Seidl

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