Buch-Review Teil 2: Data Protection Manager 2010 von Steve Buchanan

Fortsetzung von Teil 1

Kapitel 6: Configuring DPM to Back Up Servers and Clients

Da wir nun die Software gut genug kennen, versuchen wir unser erstes Backup. Im Kapitel 6 beschäftigen wir uns mit der Server und Client Sicherung.
Zu Beginn gibt es eine Übersicht welche Betriebssysteme unterstützt werden und welche Voraussetzungen diese erfüllen müssen.

Danach werden die 2 Methoden zur Agent Verteilung erklärt und zu welchen Fehlern es dabei kommen kann. Danach erläutert Steve das erstellen einer Schutzgruppe und welche Parameter darin zu beachten sind. Steve erklärt auch noch die Möglichkeit, nicht Domänenmitglieder, zu sichern, da dies erst seit DPM 2010 möglich ist.

Kapitel 7: Backing Up Critical Applications

Jetzt kommen wir zu einem interessanten Kapitel, dem Sichern von Microsoft Server Produkten. auf knappen 30 Seiten zeigt uns Steve wie Exchange, Hyper-V, SharePoint, SQL uns ISA Server 2006 mittels DPM geschützt werden.

Es werden die Voraussetzungen behandelt, die typischen Einstellungen jeder Software und die einzelnen Schritte mit Bildern untermalt.

Kapitel 8: Recovery Optiones

Ich habe mal auf einer Veranstaltung eines Mitbewerbers zu DPM, folgende Aussage gehörte. „Wir bieten eine Sicherungssoftware, wer sagt was von wiederherstellen“ Auch wenn diese Aussage damals als Scherz gedacht war, ist dies doch ein grosse Problem bei den Hertsellern. Mit dem Sichern der Daten haben die wenigsten Probleme, jedoch mit dem Wiederherstellen, hapert es immer wieder.

Hier spielt Microsoft seinen Trumpf aus, den Microsoft weiß genau wie ihre eigene Software funktioniert, und somit funktioniert auch das Wiederherstellen.

Es wird das Thema Bare Metal Recovery behandelt und es werden auch die Schritte gezeigt, wie Daten von Exchange, Hyper-V, SharePoint und  SQL wiederhergestellt werden können.

Kapitel 9: Offsite, Cloud, Backup and Recovery

Hier wird erläutert, wie die Daten außerhalb des Unternehmens gesichert werden können, also entweder auf Tape oder in die Cloud. Für das Cloud Backup gibt es 2 Drittanbieter, die von DPM unterstützt werden. Steve erklärt bei beiden die notwendigen Schritte von der Installation, über die Sicherung bis zur Wiederherstellung.

Kapitel 10: DPM PowerShell

Diese Kapitel bietet für alle PowerShell Fans und Einsteiger einen tollen Überblick der PowerShell Funktionen unter DPM. Steve erklärt hier die wichtigsten Kommandos und erläutert dessen Funktionen und Umfang.

Kapitel 11: Troubleshooting and Resources

Im letzten Teil gibt es nochmals eine umfangreiche Liste an Ressorucen zur Fehlerbehebung von DPM. Steve beitet aber auch eigene Lösungen zu bekannten Problemen, meist behandeln diese Probleme die der Client Installation, Setup von DPM und Lösungen für Probleme mit Schutzgruppen.

Fazit

2022EN_Microsoft%20Data%20Protection%20Manager%202010Mit heutigem Stand (Juli 2011) ist dies das einzige Buch zu DPM 2010, somit eine absolute Empfehlung für alle die sich mit Microsoft Date Protection Manager 2010 beschäftigen, oder in Zukunft beschäftigen wollen. Aber nicht nur aus diesem Grund, ist das Buch ein Muss. Hätte ich das Buch nicht von Steve bekommen, hätte ich es mir gekauft, da es einen vollständigem Einblick zu DPM 2010 gibt, und alle Funktionen und Möglichkeiten sehr gut und ausführlich beschrieben werden. Steve Buchanan hat mit diesem Buch eine sehr gute Arbeit abgeliefert.

 

Steve Buchanan

Steve Buchanan ist seit 1999 in der IT Branche tätig. Aktuell als IT Manager eines SharePoint Consulters tätig, ist er auch noch Teilhaber eines IT Dienstleisters im Beriech open-source und Microsoft Solutions for small business. Er besitzt mehrere Zertifikate von Linux und Microsoft und gibt als zukünftiges Ziel einen CCNA und MCITP Titel an. Jetzt noch einige Links zu Steve Buchanan:

DPM Blog: http://www.buchatech.com
Twitter: http://twitter.com/#!/buchatech

Michael Seidl

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