Lernen 2.0: Wie lernt die (IT)-Welt heute?

Ich werde heute zum ersten mal an einer Blog-Parade teilnehmen. Was eine Blog-Parade ist, und wie das funktioniert, könnt ihr hier nachlesen. Wie ihr aus der Überschrift schon entnehmen könnt, stellt sich die Frage wie wir in der IT uns neues Wissen aneignen, welche Medien wir nutzen, ob und wie wir es strukturieren. Der Veranstalter der Blog-Parade ist “the-luckyduck.de”, mehr Infos dazu dann zum Schluss, ich fang mal an.

Die Herausforderung

Sich in ein neues Themengebiet einzuarbeiten ist immer auch gleich eine neue Herausforderung. Normalerweise fängt man fasst bei Null an, und aller Anfang ist nun mal schwer. andererseits ist auch eine neues Thema für die meisten von uns sehr interessant, dies ist auch meist der Antrieb dazu.

Ich glaub das da auch den guten IT Arbeiter ausmacht, immer am laufenden zu bleiben und neue Dinge zu lernen und zu erforschen, ansonsten bleibt man irgendwann stehen, und das ist in dieser Branche tödlich.

Meine letzte Herausforderung

Letztes Jahr stürzte ich mich über das Thema Virtualisierung, zuerst mit VMWare, bin dann aber schnell zu Hyper-V gewechselt. Anfangs war das Thema für mich einfach nicht greifbar.

Da ich aber eher ein praktischer Mensch bin, habe ich mir einfach ein SAN-Storage geschnappt, zwei Server dazu und einfach mal losgelegt, nebenbei habe ich mir Blogbeiträge, Videos und Tutorials angesehen. Vielleicht ist dieser weg nicht der schnellste oder einfachste, aber ich glaube dadurch lernt man viel mehr, weil auch mal was daneben geht.

Aus Fehlern muss man lernen

Gerade im IT Umfeld funktioniert vieles nur durch „Learning by Doing“ oder auch „Learning by Earning“ aber das ist ein anderes Thema. Deshalb sollte man einfach mal loslegen und durchaus mal Fehler machen, den dadurch lernt man das Produkt wirklich kennen. Ich habe mich mit den unterschiedlichen Hyper-V Ansätzen beschäftig, wie man einen Cluster baut, und dadurch aber auch die Stärken und Schwächen der einzelnen Lösungen selber erfahren.

Gelerntes festigen

Nach der erfolgreichen Selbsterfahrung muss das gelernte natürlich auch gefestigt werden. Danach hatte ich gleich einige Kunden Aufträge bei denen ich mein gelerntes gleich einsetzen konnte, und natürlich wieder neue Dinge dazulernte (Learning by Earning). Dennoch ist es für mich auch wichtig, sich danach mit den theoretischen teil zu befassen.

Erst nach meinen Erfahrungen habe ich Bücher gelesen, oder die offiziellen Unterlagen von MS mir angesehen. Dadurch wurde einige Dinge klarer, einige neue Dinge kamen dazu, wiederum andere Sachen wurden nochmals gefestigt.

Prüfungen

Zum Schluss machte ich dann noch die dazugehörigen Microsoft Prüfungen, die ich auch bestand. Auch wenn diese durch die Verfügbarkeit von Braindumps nicht sehr aussagekräftig sind, mach ich diese immer noch gerne, und bin auch stolz wenn ich sie bestehe, natürlich ohne zu schummeln.

Ergänzung: Bei mir läuft die Prüfungsvorbereitung für MS Zertifizierung immer gleich ab. Ich kaufe mir die MSPress Bücher, und lese mir diese einfach durch. Wenn irgend etwas unklar ist, teste ich das ganze einfach gleich mit einem Server, zusätzlich nutze ich die Fragen in den Büchern um mein gelerntes zu testen. Also ich gehe hier wirklich den Weg den Microsoft vorgibt, vielleicht etwas mühsam, aber zielführend.

Schluss

Eines bleibt mir aber zu sagen, man hat weder im Leben, noch in der IT-Welt einmal ausgelernt. Man macht immer wieder neue Erfahrungen, und stößt auf neue Hindernisse die man meistern muss. nur das bringt uns vorwärts, auch wenn wir anfangs mal einen Schritt zurück müssen.

Dies war mein Beitrag zu Blog-Parade von „the-luckduck.de“, wer auch mitmachen möchte, sollte sich hier die Anleitung dazu durchlesen. http://the-luckyduck.de/2010/11/lernen2-0-wie-lernt-die-it-welt-heute/

lg michael

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