Kann man das auf Hyper-V installieren?

Immer wieder kommt jemand mit der Frage auf mich zu, können wir das Virtualisieren? Läuft diese Version auf Windows Server 2008 R2? Entweder ich weiß die Antwort sofort, oder ich frage die berühmteste Suchmaschine nach einer Antwort. Dies dauert dann doch meistens seine Zeit, bis ich eine Antwort gefunden habe. Hier gibt es jetzt von Microsoft eine Lösung.

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Windows Server 2008 R2 und Windows 7 SP1 RC verfügbar

Der Release Candidate Servicepack 1 für Windows Server 2008 R2 und Windows 7 wurde veröffentlicht. Die wohl größten Neuerungen bei Windows Server 2008 R2 sind Dynamic Memory und RemoteFX. Bei Windows 7 handelt es sich um eine Sammlung von Updates. Wer sollte sich das SP1 RC installieren und was ist ein Release Candidate erkläre ich euch hier im Artikel.

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Alle Lizenzen auf einen Streich

Volume Activation Managment Tool, kurz VAMT 2.0, nennt sich das nette Ding von Microsoft, mit dem man relativ einfach die Lizenzen im Netzwerk verwalten kann. Einerseits, lassen sich damit alle Rechner im Netzwerk inventarisieren, und kontrollieren welche Microsoft Software ausgeführt wird, und ob diese auch lizenziert und aktiviert wurde. Andererseits ist es mit dem VAM Tool möglich, den Key remote einzutragen und auch die Software per remote zu aktivieren, also einen große Erleichterung für den Admin.

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Microsoft SBS 7 und SBS Aurora ab August erhältlich

Microsoft hat die 7. Version des SBS in den Startlöchern, darunter wird es 2 Versionen geben den SBS 7 und den SBS Aurora.

Der SBS 7 enthält neben Windows Server 2008 R2 noch den Exchange 2010 SP1, Groupware Sharepoint 2010 Foundation, WSUS 3.0 und den SQL Server 2008 R2. Die maximale User Anzahl ist auf 75 beschränkt.

Der SBS Aurora ist für kleinere Firmen gedacht, die den Server für Datei- und Cloud-Dienste einsetzen wollen. Dieser soll als Einstiegsserver eine automatische Dateisicherung, Dateifreigabe und Geschäftsinformationen verwalten und diese im Internet zur Verfügung stellen. Die maximale User Anzahl beträgt hier 25 Stück.

Beide Versionen sollen Ende August zur Verfügung stehen.

lg michael

Windows Server 2008 R2 SP1 Beta verfügbar

Microsoft hat das Windows Server 2008 SP1 Beta der Öffentlichkeit zum Download bereitgestellt. Somit kann nun jeder die neuen Features testen und sich von den neuen Funktionen überzeugen. Die wichtigsten Neuerungen sind

Dynamic Memory, damit können Hyper-V Administratoren den verfügbaren Speicher der Host Server, dynamisch auf die virtuellen Maschinen verteilen, wegnehmen  und hinzufügen. Mehr infos gibt’s hier.

RemoteFX, erweitert die Funktionalität der Desktopvirtualisierung. Neue Funktionen wie USB-Unterstützung, das volle Desktop Erlebnis, egal ob Desktop, Notebook oder Thin Clients.

Zum Schluss bleibt noch zu sagen, das die Beta-Version des SP1 nur in Testumgebungen eingesetzt werden soll.

Mehr Infos und Download: http://www.microsoft.com/windowsserver2008/en/us/trial-software.aspx

lg michael

Reparieren der Netzwerkverbindung mit Gateway 0.0.0.0

Die Tage hatte ich das Phänomen das auf einmal mein Netzwerk nicht mehr funktionierte. Als erstes, habe ich mal die IP Adressen überprüft, und da war auch schon der Fehler, als Gateway war auf einmal 0.0.0.0 eingetragen. Nach etwas suchen wurde der Schuldige schnell gefunden.

Bei der Installation von Adobe Photoshop CS3 wurde auch der Apple Bonjour Dienst installiert, und wenn dieser nach dem Neustart schneller startet als die Netzwerkkarte, kommt es zu dem oben beschrieben Problem. Da ich den Dienst nicht benötige habe ich diesen einfach deaktiviert, Rechner neu gestartet und das war’s.

Der Dienst hat nur leider manchmal einen etwas kryptischen Namen, meistens mit mehreren “#” beginnend, also die Dienste gut durchsehen.

lg michael

Component Architecture Poster für Windows Server 2008 R2

Microsoft hat vor einiger Zeit das neue Component Architecture Poster für Windows Server 2008 R2 veröffentlicht.

Windows Server 2008 R2 Component Architecture Poster

Folgende Komponenten werden im Poster beschrieben:

Active Directory Domain Services
Hyper-V
File Services
Internet Information Services
Remote Desktop Services
BranchCache
Managment
DirectAccess
Das ganze ist ein PDF-Dokument und nur in Englisch verfügbar.

Download: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=64a5cc28-f8a1-4b30-a4a2-455c65bda8d7&displaylang=en

lg michael

Fehler bei .Net Framework 2.0 Installation

Die Tage bekam ich beim Installieren von .Net Framework 2.0 folgende Fehlermeldung.

error 25015. failed to install assembly.
c:\windows\microsoft.net\framework\v2.0.50727\microsoft.visualbasic.compatibility.dll’because of system error:0×80131107

Die einfachste und beste Lösung in diesem Fall, ist den Ordner “v2.0.50727” im Verzeichnis “c:\windows\microsoft.net\framework” zu löschen und die Installation neu zu starten.

lg michael

Active Directory ein-mal-eins, Teil 1: FSMO Rollen

Im ersten Teil dieser Serie befassen wir uns mit den 5 FSMO Rollen des Active Directory. Welche gibt es, welche Aufgaben haben sie und ein paar Kommandos zum erkennen, verwalten, verschieben.

Schemamaster

Gesamtstruktur-weite Rolle, Forest
Der Schemamaster ist für jede Änderung im Active Directory notwendig, und nur dieser kann solche Änderungen durchführen. Bei einer Exchange Installation wird das AD Schema um das Postfach-Attribut erweitert, ist er Schemamaster DC nicht erreichbar, wird diese nicht erfolgreich durchgeführt, bzw. das Setup beendet.
Es darf nur ein Schemamaster in einem Forest vorhanden sein.
Der Schemamaster sollte auch immer Global Catalog Server sein.

Domain Naming Master

Gesamtstruktur-weite Rolle, Forest
Der Domain Naming Master ist für die Vergabe und Verwaltung von Domän-Namen zuständig. Ohne Domain Naming Master können keine Domänen oder Subdomänen angelegt oder geändert werden.
Es darf nur ein Domain Naming Master in einem Forest vorhanden sein.
Der Domain Naming Master sollte auch immer Global Catalog Server sein.

PDC-Emulator

Domain-weite Rolle, Domäne
Der PDC-Emulator ist der Zeitgeber für alle Server und Clients in der Domäne. Änderungen der Benutzerpasswörter werden direkt mit dem PDC-Emulator repliziert, um diese Änderungen zu beschleunigen. Meldet sich ein Benutzer an der Domäne an, und ein DC stellt einen fehlerhaften Login fest, wird dies zuvor noch vom PDC-Emulator bestätigt, bevor dem User eine Fehlermeldung ausgegeben wird. Ohne einem RDC-Emulator kann es zu sporadischen Anmelde-Problemen kommen. Seit Windows 2003 ist der PDC-Emulator für das Management der “WellKnown Security Principals” (Netzwerkdienst, Jeder, NT-Autorität, Interaktiv…) zuständig.
Es darf nur ein PDC-Emulator pro Domäne vorhanden sein.

RID-Master

Domain-weite Rolle, Domäne
Der RID-Master ist für die Verteilung der RID’s zuständig. In Active Directory wird jedes Objekt mit einer SID versehen. Diese SID’s bestehen (vereinfacht dargestellt) aus Local-ID – Reference-ID (RID), wobei diese RID eine fortlaufende Nummer, beginnend bei 1000, ist. Da jeder DC, Objekte anlegen kann und tut, muss jemand dafür Sorge tragen, das eine RID nie 2mal vorkommt. Somit vergibt der RID-Master an alle DC’s in der Domäne, RID-Pools, bestehende aus einer Anzahl von RID’s mit dem der DC seine Objekte anlegen kann. Ein fehlender RID-Master wird somit nicht sofort bemerkt, sondern erst dann, wenn die RID-Pools auf den DC’s ausgehen.
Es darf nur ein RID-Master in der Domäne vorhanden sein.

Infrastructure Master

Domain-weite Rolle, Domäne
Der Infrastructure Master ist verantwortlich, die referentielle Integrität zwischen verlinkter Active-Directory-Objekten sicherzustellen. Ein Beispiel solcher verlinkter Objekte ist das Attribut “Members” oder “MemberOf” einer Gruppe. Wird eines dieser Objekte verändert, kümmert sicher der Infrastructure Master darum, die Änderungen auf jedes verlinkte Objekt (Member) zu übertragen. Der Infrastructure Master sollte nie mit einem Global Catalog Server auf einem DC betreiben werden (außer jeder DC ist ein Global Catalog Server), da sich der Dienst ansonsten deaktiviert und Replikations-Fehler auftreten. Im Event-Log zeigen sich diese Fehler mit der ID 1419.
Es darf nur ein Infrastructure Master in der Domäne vorhanden sein.

Hier noch eine kleine Skizze, um den Unterschied der Gesamtstruktur- und Domain-weiten Rollen darzustellen.

domain

Zur Verteilung der einzelnen FSMO-Rollen gibt’s noch eins zu sagen. Von Microsoft wird empfohlen den Schemamaster mit dem Domain Naming Master, und den PDC Emulator mit dem RID Master auf einen DC zu betreiben. Um herauszufinden welcher DC welche FSMO Rollen hält, führen wir folgendes Kommando

netdom /query fsmo

in der Eingabeaufforderung aus, und erhalten folgendes Ergebnis:

fsmo

Zum verschieben einer FSMO Rolle nutzen wir das Tool “NTDSUTIL”. Also Eingabeaufforderung auf und folgende Kommandos eingeben

ntdsutil.exe

roles

connections

connect to server *servername*

q

jetzt können wir aus 5 Kommandos wählen, je nachdem welche FSMO-Rolle wir transferieren wollen.

Transfer domain naming master oder Transfer naming master
Transfer infrastructure master
Transfer PDC
Transfer RID master
Transfer schema master

Hier noch ein Bild dazu, leider hab ich in meiner Testumgebung nur einen DC, somit nicht die ganze Wahrheit.

fsmo2

Hoffe das ich euch die FSMO-Rollen gut erklären konnte, und ich werde demnächst noch ein paar Basics zum Active Directory schreiben

lg michael

Supportende für Windows 2000, Windows XP SP2 und Windows Vista RTM

Der Support für folgende Produkte läuft am 13. Juli 2010 aus:

  • Windows 2000 Professional
  • Windows 2000 Server
  • Windows XP Service Pack 2
  • Windows Vista ohne Service Packs

Weitere Informationen dazu:

lg michael
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