DB Autoprotection unter DPM funktioniert nicht

Grundsätzlich ist das DB Autoprotection von DPM ein tolles Feature. Einmal in der Schutzgruppe für einen SQL Server aktiviert, werden alle neuen DB’s automatisch in die Sicherung inkludiert.

Probleme gibt es nur dann, wenn der DPM Server mittels WMI den Server nicht abfragen, und somit auch nicht die erforderlichen Datenbanken ermitteln kann. Dann kommt es meist zu diesem Fehler:

One or more databases could not be protected automatically because auto-protection failed. If the databases belong to a SharePoint farm, then the farm recovery points will continue to get crashed without these databases. (ID 32511)

1) To fix auto-protection, resolve the errors and run AutoProtectInstances.ps1 from DPM Management Shell.

Nach einem Klick auf “View Detailed Errors” erscheint folgendes

DPM could not enumerate SQL Server instances using Windows Management Instrumentation on the protected computer ***

Please make sure that Windows Management Instrumentation for SQL server is in good state.

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Antivirus Ausschlussliste für Microsoft Software

Ich habe vor kurzem einen tollen Beitrag von J.C. Hornbeck am DPM Technet Blog gefunden, der auf eine Seite von Microsoft verweist, welche für fast alle Microsoft Produkte, eine Auschlussliste für Antivirus enthält. Also eine Empfehlung welche Verzeichnisse, Dateien und Dateitypen aus der AV Prüfung ausgenommen werden sollen.

Es sollte allen bekannt sein, das zwar ein AV auf allen Systemen laufen muss, jedoch dieser nicht alles scannen soll.

Dafür gibt es 2 Gründe:

Performance: Wer auf einem SQL Server die DB und Logs nicht aus der AV-Suche nimmt, bekommt enorme Probleme mit der Performance, das sollte wohl jeden klar sein. Aber hier gibt es noch viel mehr zu beachten, nicht nur beim SQL Server.

Probleme: Wenn Windows, oder welche Software auch immer, nach einer Systemdatei fragt, sollte diese sofort verfügbar sein, sonst könnte der Vorgang mit einem Fehler abbrechen, und das macht auf Dauer ja auch keinen Spass.

Somit solltet ihr euch mal diese Liste durchsehen, und eure AV Konfiguration mal überdenken, schadet ja nicht.

Die Liste enthält aktuell eine Empfehlung für folgende Produkte.

Windows, Active Directory, Cluster, Forefront, RS, SQL, IIS, DHCP, SCOM, MOM, Config Manager 2007, Hyper-V, Exchange, Sharepoint, SMS, ISA, Windows Update, SBS, MED-V, System Center, DPM und App-V stehen auf der Liste.

Edit: 29.08.2011
Nochmals deutlich der Link zur Liste – http://social.technet.microsoft.com/wiki/contents/articles/953.aspx

Michael Seidl

Dynamic Memory richtig einsetzen und konfigurieren

Hat etwas lange gedauert, bis ich diesen Artikel fertig hatte, aber Gut Ding braucht Weile. Ich habe letztens unseren Hyper-V Cluster vollständig mit Dynamic Memory konfiguriert, die Hosts mit ausreichend Memory Reserve ausgestattet und mich erkundigt welche Software überhaupt Dynamic Memory unterstützt.

In diesem Artikel habe ich euch erklärt, wie der Cluster mit SP1 aktualisiert wird, und welche Voraussetzungen für Dynamic Memory geschaffen werden müssen. Jetzt können wir unsere Hosts und VMs konfigurieren. Arbeiten wir uns von untern nach oben durch, also beginnen wir bei den VM Hosts.

VM Host für Dynamic Memory vorbereiten

Hier gibt es 2 Dinge zu beachten, einmal die RAM Reserve und das Pagefile.

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Small Business Server 2011, erste Infos

Heute fand in Wien eine Partner Veranstaltung, von Microsoft, zum Thema Small Business Server 2011 statt. Das ganze wurde auch per Live Meeting angeboten, somit konnte ich die Veranstaltung, bequem aus dem Büro mitverfolgen. Lange wurde ja auf den neuen SBS 2011, basierend auf Windows Server 2008 R2 und Exchange 2010, gewartet. Der SBS 2011 Standard ist bereits seit ca. 1-2 Monaten verfügbar, im Sommer erscheint der SBS 2011 Essentials, was diese beiden Versionen auszeichnet, und welche Unterschiede es gibt, zeige ich euch hier.

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5 Tipps für ein erfolgreiches bestehen von 70-432

Ich habe vor kurzem erfolgreich die MS Prüfung 70-432 bestanden, und möchte euch 5 Tipps geben, die zum erfolgreichen bestehen beitragen.

  1. das Implementieren und Warten von Microsoft SQL Server 2008 – Original Microsoft Training für Examen 70-432*, ist unverzichtbar für alle die die Prüfung bestehen wollen. Nicht nur die einzelnen Kapital durchlesen, sondern auch unbedingt die Übungen machen, da hier einige Details verraten werden, die bei der Prüfung abgefragt werden.
  2. Die Prüfungsvorbereitung von MeasureUp. Keine Braindumps, sondern gezielte Fragen um den das gelernte zu testen, und euch auf die tiefe der Fragen vorzubereiten. Leider haben die Microsoft Prüfungen mit Braindumps an Bedeutung verloren, da es nicht darum geht die Fragen auswendig zu lernen, sondern das gelernte zu verstehen.
  3. Natürlich gibt es die einzelnen Kurse die man besuchen kann, ob E-Learning oder klassisch beim Bildungscenter um die Ecke, infos dazu gibt’s es hier.
  4. Was natürlich auf alle Prüfungen, egal ob Microsoft, Führerschein oder sonstiges, gilt, das gelernte muss verstanden werden. Und gerade bei 70-432, welches ein sehr komplexes Thema umfasst, ist die umso wichtige,also Zeit nehmen und jede Kapitel durchgehen und mit den Übungen festigen
  5. Einen Termin über Prometric ausmachen, eventuelle Aktionen, Vouchers, Gutscheine beachten, und relaxt und gelassen zur Prüfung gehen. Für mein empfinden war genug Zeit für die 40 Fragen.

lg michael

 

Microsoft SBS 7 und SBS Aurora ab August erhältlich

Microsoft hat die 7. Version des SBS in den Startlöchern, darunter wird es 2 Versionen geben den SBS 7 und den SBS Aurora.

Der SBS 7 enthält neben Windows Server 2008 R2 noch den Exchange 2010 SP1, Groupware Sharepoint 2010 Foundation, WSUS 3.0 und den SQL Server 2008 R2. Die maximale User Anzahl ist auf 75 beschränkt.

Der SBS Aurora ist für kleinere Firmen gedacht, die den Server für Datei- und Cloud-Dienste einsetzen wollen. Dieser soll als Einstiegsserver eine automatische Dateisicherung, Dateifreigabe und Geschäftsinformationen verwalten und diese im Internet zur Verfügung stellen. Die maximale User Anzahl beträgt hier 25 Stück.

Beide Versionen sollen Ende August zur Verfügung stehen.

lg michael

Windows Login mit Microsoft Dynamics NAV und SQL Server

Wer seine Microsoft Dynamics NAV auf einem SQL Server installiert und Windows Login benutzen möchte,stößt schnell an seine Grenzen, das zuvor eine Kleinigkeit erledigt werden muss.

1. Die aktuelle “xp_ndo.dll” (32bit Server) oder “xp_ndo_x64.dll” 864bit Server) auf der NAV CD suchen. Bei NAV 2009 zu finden unter “SQLDatabase\PFiles\Microsoft Dynamics NAV\60\Database” und diese  ins SQL Verzeichnis kopieren, Bei SQL 2008 nehm ich immer “C:\Programme\Microsoft SQL Server\100\Tools\Binn”

2. SQL Management Studio öffnen.

3. Unter “Datenbanken\Systemdatenbanken\MASTER\Programmierbarkeit\erweiterte gespeicherte Prozeduren” müssen 2 “Neue erweiterte gespeicherte Prozedur” erstellt werden.

4. Mit den Namen “xp_ndo_enumusersids” und “xp_ndo_enumusergroups”, bei beiden muss der Pfad zur DLL angegeben werden, in unserem Beispiel C:\Programme\Microsoft SQL Server\100\Tools\Binn\xp_ndo_x64.dll”

5. Bei beiden Prozeduren müssen die Benutzer “public” und “guest” die Berechtigung “Execute” erhalten.

6. Alles speichern, MSSQLSERVER neu starten, und fertig

lg michael